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Handchirurgie

 

 

Handchirurgie in der Herzog Karl Klinik

Die Handchirurgie ist ursprünglich als Spezialgebiet entstanden, in dem besondere Operationsverfahren zur Versorgung von Handverletzungen entwickelt wurden.

Die mikrochirurgische Technik zur Wiederherstellung der verletzten Nerven und Blutgefäße direkt nach dem Unfall oder bei Zweiteingriffen hat den Fortschritt in den siebziger und achtziger Jahren bestimmt.

In den letzten Jahren ist das Handgelenk mehr und mehr in den Blickpunkt gerückt. Die Kenntnis der Biomechanik und das Verständnis von Erkrankungen des Handgelenkes aufgrund von Unfällen oder degenerativer Natur sind sprunghaft gestiegen und erlauben inzwischen, die einzelnen Krankheitsbilder differenziert zu behandeln.

Die Kompressionssyndrome der Nerven, besonders die weniger bekannten und selteneren Formen, im Bereich der oberen und auch der unteren Extremitäten gehören ebenfalls zum Aufgabengebiet des Handchirurgen.
Im Verlauf der rheumatoiden Arthritis sind die Hände und auch die Füße sehr häufig betroffen. Durch operative Maßnahmen lässt sich die Funktion meistens erhalten oder wiederherstellen.

Arbeitsbereiche

Handverletzungen

bei denen wichtige Strukturen beteiligt sind wie
  • Sehnen, insbesondere Beugesehnen
  • Komplizierte Knochenbrüche
  • Bänderrisse
  • Kahnbeinbruch, minimal invasiv (perkutane) Verschraubung

Wiederherstellende Operationen

nach Verletzung von Sehnen und Nerven durch
  • Sehnen- oder Nerventransplantation
  • Sehnenverlagerung (motorische Ersatzoperation)
  • Korrektureingriff nach Knochenbruch, in Fehlstellung verheilt oder nicht verheilt. Pseudarthrose (Falschgelenk)
  • Bandrekonstruktion am Daumen
  • Korrektur von störenden und die Funktion beeinträchtigenden Narben der Haut

Rheumatoide Arthritis

Operative Entfernung des entzündeten Gewebes (Synovialektomie) zusammen mit der medikamentösen Behandlung durch den internistischen Rheumatologen.
Korrektureingriff an Gelenkten, Sehnen und Bändern bei schon eingetretener anatomischer Veränderung.

  • Sehnen- und Bandrekonstruktion
  • Gelenkversteifung in Korrekturstellung
  • Gelenkersatz durch Arthroplastik oder Prothese

Nervenkompressionssyndrome der Extremitäten

  • Des Medianus (Karpaltunnelsyndrom, Pronator-teres-Syndrom)
  • Des Radialis (Supinatorsyndrom)
  • Des Ulnaris (Sulcus ulnaris Syndrom, Syndrom der Loge de Guyon)
  • Des Tibialis posterior (Tarsaltunnelsyndrom)

Handgelenk

  • Arthroskopie und arthroskopische Operation z. B. bei Diskusläsion
  • Offen chirurgische Korrekturoperation, Wiederherstellung der Bänder, Teilversteifung der beschädigten Gelenkanteile. Korrektur von Fehlstellungen nach Speichenbruch

Arthrose

Der übrigen Gelenke der Hand (Sattelgelenk, Heberden-, Bouchard-Arthrosen):
  • Gelenkersatz (durch Prothesen)
  • Gelenkversteifung

Dupuytren`sche Kontraktur

Tumoren

Der Hand, insbesondere im Bereich der Knochen und Gelenke (Ganglion)

Verengung der Sehnenscheiden

Der Finger und des Handgelenkes

Angeborene Fehlbildungen

Der Hand bei Kindern
  • Syndaktylie
  • Daumenfehlbildungen

Ellbogen

Schmerzen an den Sehnenansätzen (Tennisellbogen)

Infektionen der Hand


Dr. med. Heinrich-Geert Tünnerhoff

Chirurg - Handchirurg

Vita

 

Terminvereinbarung unter Tel.: 07144-10 15 98 20